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Was es über mich zu sagen gibt

 

Zu meiner Person: Ich bin 51 Jahre alt. Geboren im Sternzeichen der Waage. Deshalb bin ich wahrscheinlich auch so doppelt. Denn wie die Waage zwei Schalen hat, so bin ich einmal kritisch, sozial engagiert und zum zweiten fröhlich, verträumt. Genau wie eine Waage bin ich auch mittendrin stabil, die Schalen gehen abwechselnd, mal die eine, mal die andere Seite hoch oder tief, mal pendeln sie gemeinsam in der Waage.

Lange Jahre habe ich dafür gelebt, so zu sein, wie andere mich haben wollten. Irgendwann habe ich mich auf den Weg zu mir selbst gemacht. Seither bin ich damit beschäftigt, mich selber wirklich kennen zu lernen und altes Seelengerümpel zu entsorgen.

Was ich nicht so mag: Diplomatie, wie sie den Waagen nachgesagt wird, beherrsche ich zwar sehr gut. Jedoch ist sie nicht immer der beste Weg. Wenn Diplomatie nämlich dazu benutzt wird, den anderen hinters Licht zu führen, oftmals als Notlüge oder barmherzige Lüge getarnt. Oder wenn Diplomatie benutzt wird, den anderen klein zu halten: "Sei doch diplomatisch und gib nach". Dann bin ich dann lieber undiplomatisch, setzte mich in den Fettnapf und lasse es mir gut darin gehen.

Gerade wenn es um soziale Missstände geht, bin ich sehr direkt. Auch wenn jemand Hilfe sucht. Da helfen keine Drumherum Redereien sondern Klartext.

Darum mag ich auch keine "süßen" Menschen, die mir immer Honig ums Maul schmieren. Außerdem keine Grobiane und Menschenverächter.  Ungerechtigkeit kann ich nicht ausstehen.

Was ich gerne mag: meinen allerliebsten Ehemann und mein Zuhause. Meine Freundinnen und Freunde. Offene Menschen, die nicht was anderes sagen als sie denken.

Mit meinen Pflanzen und den Tieren in Haus und Garten sprechen. Oh ja, ich spreche auch mit den Geräten, die mir den Alltag erleichtern (sollen). Oder ich sag schon mal zum Klo: "Du siehst aber heute wieder beschi... aus". Ich streichle die Wände und bedanke mich für den Schutz und die Wärme, die sie mir geben.

Für mich ist alles ein Geschenk. Nicht selbstverständlich und nicht ab gedroschen. Ein kleines Danke, ein Lächeln kann Wunder wirken. Hat Macht über das Eintönige, diese Mentalität des Raffens und Nehmens.

Unheimlich gerne gehe ich in schöne Kaffeehäuser und schaue da den Leuten zu. Ich mag Reisen und noch mehr wieder heimkommen. Schwimmen und wandern, Tischtennis im Freien, bei uns am Badesee. Drachen steigen lassen - oh wie ich das liebe.
 

Geselligkeit mag ich ebenso gerne wie das Alleinsein. Den Garten beobachten, wie alles wächst und wer so alles zu Besuch kommt an Nagern, Bestäubern und sonstigen Tierlen.

Aufregen tue ich mich auch gerne - noch lieber allerdings lachen. Und das dann auch noch am liebsten über mich selber. Oder eben über die Tücken des Alltags.

Würde ich das Bild vom Tellerrand auf mich umlegen, so käme folgendes für mich heraus. Lange Zeit hatte ich das Gefühl, mir stünde nicht einmal ein eigener Teller zu. Inzwischen habe ich mir den Teller selber getöpfert. Gefüllt habe ich ihn mit mir wichtigen Dingen, Werten auf die ich nicht verzichten kann und möchte. Doch es ist noch genug Platz für Neues. Immer wieder werfe ich überholte Erfahrungen raus und lass Raum für neue. Oft bin ich draußen aus dem Teller. Schau neugierig und probiere aus. Und er ist schön geworden, mein Teller. In Teilen veränderlich und doch vertraut und heimelig. Ich kann mich darin zurück ziehen und kann aber auch gut rausklettern und Neues herbeischaffen.

Woran ich glaube: An die  Chaostheorie, z.B. Edward Lorenz (1979) mit dem Flügelschlag des Schmetterlings, daran glaube ich. An negative und positive Energien. An die Macht der Gedanken, an die Macht eines Netzwerkes für positive Energie und Nächstenliebe. Menschen die an etwas glauben und dabei offen sind dafür, dass der andere wieder einen anderen Glauben hat, mag ich. Keine Fanatiker.

Veröffentlichung: Kurzkrimi: "Tupperschüsseln erleichtern die Arbeit"  in der Anthologie: "Donauleichen" vom Südost Verlag

 Bei meiner liebsten Freizeitgestaltung dem Bergwandern

 

 

 

 

 

 

 

 

12.01.2006© Steffi Melakka alle Rechte vorbehalten. Alle Artikel, Gedichte und Bilder unterliegen dem Urheberrecht Veröffentlichung, Druck, Zitate nur nach vorheriger Genehmigung, ausschließlich über Steffi Melakka. Hinweise dazu finden sie im Impressum

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 25.02.2006